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Probleme mit DSLR-Kameras:

Für den Kameramann ist die Produktion mit DSLR-Kameras, Canon 5D/7D..., nicht immer ein purer Genuss! Der Look solcher Kameras ist cool, aber das Handling und das Arbeiten mit diesen Kameras ist ein echtes Problem. Diese Probleme sind nur wenigen Produktionsfirmen bekannt.

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Daher hier ein paar wichtige Informationen, die gegen DSLR-Kameras sprechen:

- kein Zebra für Helligkeits-Messung
- kein Peaking für Schärfenkontrolle
- kein schwenkbarer Monitor
- keine Aufnahme in Fernseh-Norm (4:2:2 Abtastung mit 50Mb/s) möglich
- keine stufenlose Blenenverstellung möglich
- kein elektronisches zoomen wie bei Broadcast Kameras möglich
- Verzerrungen bei Bewegtbildern durch zeitlich versetztes vertikales Auslesen (Rolling-Shutter Effekt)
- Leichtgewicht führt zu erhöhtem Wackeln
- Tonaufnahme mit Mischer nicht möglich

Seit der Einführung von Echtzeitfilmaufnahmen mit der Nikon D90 im August 2008 ist inzwischen bei den Videokameraherstellern viel passiert. Sie haben auf den Look von 35mm Kameras reagiert und eine Reihe von neuen Kameras sind entstanden: Sony PMW-F3/5, Sony NEX-FS100 & 700, Canon EOS C300...
Diese Kameras sind für die Filmarbeit wesentlich besser geeignet als DSLR-Kameras. Sie haben einen anständigen Sucher und einen professionellen Tonteil, beides unbedingte Voraussetzungen für die Filmarbeit.
Die Sony PMW-F5 und Sony PXW-FS7 können mit Fernseh-Norm in XDCam HD 422 Format aufnehmen!

Daher empfehle ich für professionelle Aufnahmen im 35mm Look die Sony PMW-F5 und Sony PXW-FS7!
Beide Kameras können zudem Highspeed-Aufnahmen in HD mit bis zu 180 B/s.